Nairac 2005, Château Nairac 75cl

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Rene Gabriel 20/20 “ Mittleres Gelb., noch etwas milchig. Komplexes, enorm frisch wirkendes Bouquet, Mirabellen, Akazienhonig, frische Minze, Eisenkraut, wirkt trotz der enormen Konzentration verspielt, bereits in der Nase perfekt. Im Gaumen explodierend, halb frisch, halb süss, reife Frucht, molliges Extrakt, sensationell balanciert, extreme, nicht enden wollende Länge. Eine Meisterleistung auf Weltklasseniveau!
Nicolas Heeter-Tari erinnert sich genau an seine 2004er-Ernte auf Château Nairac: ‹‹Der Sommer Juli und August sehr regnerisch, wenig Sonne. Trotzdem muss man diesen Jahrgang als ein zu trockenes Jahr beschreiben. Normalerweise fallen im Juni etwa 70 Millimeter Regen. Beim Jahrgang 2004 war es gleich Null. Auch in den folgenden Monaten lagen wir immer 25 Millimeter unter dem langjährigen Schnitt. Auf Nairac 30. September erster Erntedurchgang bis 7. Oktober in guten Konditionen. Das war ca. die Hälfte der Gesamternte. Zweite Passage vom 1.1 bis 14. Oktober. Die Trauben noch sehr gesund und mit einer guten Botrytis trotz dem Regen. Das war rund ein Viertel der Ernte. Dritte Passage vom 25. bis 27. Oktober. Ein weniger guter Teil weil hier die Trauben doch unter dem Regen gelitten hatten. Die vierte Selektion vom 8. bis 10. November und die letzte Charge vom 15. bis 16. November als Schlusspunkt mit sehr konzentrierten Trauben. Aus der Gesamternte haben wir dann etwa einen Drittel deklassiert und so sind wir bei 14 hl./Ha. gelandet. 07: In Genf und drei Mal auf dem Weingut. Es gibt somit drei 20-Punkteweine in Sauternes vom Jahrgang: Yquem, Climens und Nairac! 08: Nach der Probe vom ebenso genialen 2007er, abends um fünf mit Nicolas im Château am grossen Tisch getrunken. Es gibt Momente, bei denen Wein nicht beschreiben, sondern geniessen sollte. Das war so einer. 09: Wie muss ein ganz grosser Barsac schmecken? Genau so; schlank, pfeffrig mit viel Agrumennoten und eine hellen Honigsüsse, endet mit Mirabellen und Zitronenöl. (20/20). 17: Orangegold. Intensives, vollsüsses und doch pfeffriges Bouquet, sensationell parfümierte Botrytis, frisch gebrochene Mandarinenschalen und Cointreau Likör. Im Gaumen saftig, elegant und ganz und gar nicht überladen von der Süsse her, im Extrakt konzentriert, tolle Länge. Ein emotioneller Schluck eines Jahrhundert-Barsacs! 20/20. P.S. Er hat ganz wunderbar zum sensationellen Marillenpalatschinken gepasst. Wir waren in Linz/Lichtenberg, im Gasthaus zum Schmiedgraben.”

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